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26.11.2025

Chormusik von Roth bis Rom beim Dekanatsmusiktag Roth/Schwabach

Regionalkantor Peter Hummel dirigierte den großen Gemeinschaftschor.

Regionalkantor Peter Hummel dirigierte den großen Gemeinschaftschor im Abschlussgottesdienst. Foto: Georg Brigl

Eichstätt/Roth. (pde) - Wie schön es ist, in großer Gemeinschaft seine Stimme erklingen zu lassen, das wurde am Fest Christkönig nicht nur beim internationalen Heiligjahr-Chortreffen auf dem Petersplatz in Rom deutlich, sondern auch beim Dekanatssingen in der Pfarrkirche Mariä Aufnahme in den Himmel in Roth. Eingeladen dazu waren nicht nur Chöre aus dem Dekanat Roth-Schwabach, sondern Sängerinnen und Sänger aus dem ganzen Bistum. Rund 150 Interessierte hatten sich bei Organisator Georg Brigl und seinem Team angemeldet. Die musikalische Leitung übernahm der zuständige Regionalkantor Peter Hummel, der durch einen Kollegen und eine Kollegin vom Fachbereich Kirchenmusik unterstützt wurde: An der Winterhalter-Orgel spielte Regionalkantor Ján Blahuta aus Neumarkt, Kantorin war Bettina Schröder aus Treuchtlingen.

Der Termin für den ersten Dekanatsmusiktag seit der Corona-Pause sei schon vor eineinhalb Jahren festgelegt worden, blickt der langjährige Dekanatsreferent Brigl zurück. Er sollte an dem Wochenende stattfinden, an dem der Gedenktag der Kirchenmusik-Patronin St. Cäcilia (22. November) begangen wird, zugleich aber auch einen musikalischen Beitrag zum Heiligen Jahr bilden. Dass der Vatikan dann denselben Termin für sein großes Chor-Event zum Heiligen Jahr bekanntgab, war das i-Tüpfelchen.

In der Rother Pfarrkirche begann der Sonntagnachmittag mit der Probe der „Missa festiva“ von Hubert Zaindl für Chor und Orgel. Der 50-Jährige war Studienkollege von Regionalkantor Hummel und ist als Kirchenmusiker in Hummels Heimatort Burglengenfeld (Bistum Regensburg) tätig. Einstudiert wurden außerdem das „Cantate domino“ des Regensburger Domkapellmeisters Christian Heiß, eine Halleluja-Komposition von Peter Hummel sowie die Hymne des Heiligen Jahres, „Pilger der Hoffnung - Licht des Lebens“. Zwischen den Proben konnten sich die Teilnehmenden beim Kaffeetrinken im katholischen Jugendheim und im evangelischen Gemeindehaus stärken.

Den feierlichen Abschluss bildete ein Abendgottesdienst mit Pfarrer Klaus Meyer und Pfarrkurat Hans Reicherzer, in dem die geprobten Chorwerke zur Aufführung kamen. Meyer ging in seiner Predigt auf das Heilige Jahr ein und verwies auf die 35.000 Menschen, die sich wenige Stunden zuvor im Zeichen der Chormusik auf dem Petersplatz versammelt und den Papst getroffen hatten.

Dass es sich schon beeindruckend anhört, wenn 150 Leute gemeinsam ihre Stimme ertönen lassen, kommt in Brigls Bilanz zum Ausdruck: „Das war wirklich schön, diese Fülle zu hören“.

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